Back to the roots! – Auf den Spuren der Gründermütter unserer Schule


Die Ausbildung von Erzieher*innen an der Fachakademie Bamberg steht in einer langen Tradition. Sie gehört mit zu den ersten Schulen dieser Ausbildungsrichtung in Deutschland und besteht bereits seit 1917. In diesem Jahr gründeten die Schwestern vom Göttlichen Erlöser auf dem Jakobsberg das Kindergärtnerinnenseminar. Schon bald wurde in ganz Bamberg das heutige Haus St. Elisabeth bekannt und schon fast liebevoll als ‚Die Liserla‘ benannt. 1941 wurde die Ausbildungsstätte von den Nationalsozialisten geschlossen und konnte erst nach Kriegsende 1946 unter dem Leitgedanken „miteinander leben lernen“ vom Orden der Niederbronner Schwestern wieder eröffnet werden. Im September 2001 wurden die Schwestern aus Bamberg abberufen und legten die Führung der Schule vertrauensvoll in die Hände von uns weltlichen Mitarbeiter*innen. Seitdem sind 22 Jahre vergangen. Ein unsichtbares Band besteht seitdem über all die Jahre zwischen den ehemaligen Kolleg*innen aus dem Orden und uns ‚alten‘ Mitarbeitenden an der FAKS. Ein lang ersehnter Wunsch konnte nun im Herbst 2022 endlich verwirklicht werden. Die Oberin des Schwesternaltenheims im Kloster St. Josef, Sr. M. Goretti, ermutigte die teils hochbetagten Schwestern, dem Wunsch nach einem gemeinsamen Treffen zuzusagen. ‚Unvergesslich wird uns Schwestern das Wiedersehen bleiben‘, so Sr. Karola Maria. ‚Schwester Goretti staunte nicht schlecht über so viel Wiedersehensfreude der ehemaligen Kolleg*innen und Vertrautheit mit uns vier Schwestern aus dem Haus St. Elisabeth in Bamberg.‘ Viele Erinnerungen und spannende Erläuterungen aus damaliger Zeit wurden ausgetauscht.
‚Die Zeit des frohen Beisammenseins verging wie im Flug. Auch wenn nicht jede(r) mit jeder und jedem ausführlicher ins Gespräch kam, der mitgebrachte Kuchen probiert und kleine Mitbringsel freudig auf- und angenommen wurden, blieb noch Zeit für einen Spaziergang ins Freie und für einen Besuch im Klosterfriedhof mit einem kurzen Gedenken auch an den Gräbern einiger früherer „Bamberger“ Schwestern‘, berichtet Sr. Karola über unseren Besuch. ‚Später als geplant und nach einem gemeinsamen Erinnerungsfoto finden „alle Neune“ wieder Platz in den beiden PKWs der FakS und der wunderschöne Nachmittag endete mit einem fröhlichen Danke, „Ade“-Rufen, guten Wünschen, Nach- und Zurück-Winken.‘ Liebe Schwestern Karola, Gudula, Sola Maria und Petrana, schön war es bei euch, einfach schön mit euch! Wir nehmen einen ganzen Koffer von Erinnerungen mit zurück an die FAKS. - Und vielleicht im nächsten Jahr auf ein Wiedersehn! Das wäre doch schön!
(von Dr. Ulrike Roppelt)













