Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik öffnete die Türen ihres Ausweichquartiers in Eggolsheim

Infos über die Ausbildung
„Einblicke“ wollte die Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik geben und öffnete dazu am Freitagnachmittag ihre Türen für die Bevölkerung. „Wir wollten den Eggolsheimern zeigen, was aus dem Gebäude der Firma Lindner geworden ist,“ begründete Schulleiter Jürgen Melber das Angebot. Hierhin ist die Caritas-Fachakademie vorübergehend gezogen, während die Gebäude an ihrem eigentlichen Standort am Jakobsberg in Bamberg umgebaut werden. Deshalb hat der Diözesan-Caritasverband als Träger der Schule einen Teil der früheren Elektronik-Fabrik von der Marktgemeinde Eggolsheim gemietet. Für rund 70.000 Euro entstanden auf 1135 m² Fläche vier Klassenzimmer, zwei Seminarräume, eine Bibliothek, ein Musik- und ein Kunst- und Werkraum, ein Lehrerzimmer sowie Büros für Sekretariat und Schulleitung.
280 Schüler lassen sich von der Bamberger Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik zu Erziehern ausbilden. Vollzeitunterricht besuchen jedoch nur die 120 Schüler aus den Jahrgängen 3 und 4 der fünfjährigen Ausbildung. Wer sich im Sozialpädagogischen Seminar, das die ersten beiden Jahre umfasst, oder im einjährigen Berufspraktikum befindet, sammelt die meiste Zeit praktische Erfahrungen in Kindertagesstätten oder Einrichtungen der Jugendhilfe.
Auch von der Ausbildung konnten die Besucher einen Eindruck gewinnen. Über Fächer wie Musik-, Erlebnis- oder Religionspädagogik ließen sie sich informieren. Anschaulich erlebten sie mit, was die angehenden Erzieher lernen, damit sie mit Kindern werken oder einfache naturwissenschaftliche Experimente durchführen können. Die Schüler stellten die Montessori-Pädagogik vor und den Begründer des Kindergartens, Friedrich Fröbel. So konnten auch junge Menschen, die sich für den Erzieherberuf interessieren, einmal in die Ausbildung „hineinschnuppern“.



