Die Welt trifft sich in Berlin

Eine-Welt-Seminartage im Berufspraktikum

Deshalb ist das Ziel des Eine-Welt-Zertifikats, Themen rund um globales Lernen in der Ausbildung von Erzieher/-innen fest zu verankern sowie die angehenden pädagogischen Fachkräfte bei dieser Aufgabe in der praktischen Umsetzung zu unterstützen. - So heißt es im letzten Ausbildungsjahr für 17 Studierende der Faks: „Auf nach Berlin!“ Denn diese lebendig-quirlige Stadt mit ihrem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund (ca.38%) bietet uns zahlreiche Möglichkeiten, interkulturelle Konzepte in der Pädagogik näher kennenzulernen. Wir besuchen eine Kita, die sehr (selbst)bewusst den Anti-Bias-Ansatz (vorurteilsbewusste Erziehung) umsetzt und uns von der Zusammenarbeit mit Eltern aus 16 verschiedenen Ländern berichtet. Wir staunen über die Vielfalt an Fach- und Bilderbüchern und lassen uns inspirieren von den spezifischen Materialien in der Einrichtung. Auch mit dem Thema „Flucht und Migration“ setzen wir uns intensiv auseinander und überlegen gemeinsam mit Expert/-innen, wie ein inklusiver Ansatz in unseren sozialpädagogischen Einrichtungen gelingen kann. Und natürlich genießen wir die Atmosphäre dieser kosmopolitischen Weltstadt, die uns auch am Abend ein breites kulturelles Spektrum bietet, den Tag auch „interkulturell-kulinarisch“ ausklingen zu lassen. Nach zwei intensiven Tagen geht die Reise zurück in die fränkische Heimat. Mit dabei im Gepäck: viele Anregungen für die Eine-Welt-Arbeit in den Einrichtungen, die bis zur Zertifizierung umgesetzt werden wollen. (von Dr. U. Roppelt)





