Erfolgreich zertifiziert
Qualitätssiegel für die Altenpflegeschule, Fachakademie und Jugendhilfe sowie die Fort- und Weiterbildung der Caritas
Drei weitere Einrichtungen der Caritas haben das DiCVQuM-Qualitätssiegel erhalten. Es sind die Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege St. Marien und die Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik in Bamberg sowie die Caritas-Jugendhilfe mit Sitz in Pettstadt. Mathias Bojahr, Geschäftsführer der unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft proCum Cert, übergab den Einrichtungsleitern die Urkunde, die den beiden Schulen und der Jugendhilfeeinrichtung die Einführung und Umsetzung eines systematischen Qualitätsmanagements bescheinigt. Damit sind nun fast alle Einrichtungen des Diözesan-Caritasverbandes zertifiziert. Außerdem erhielt die Abteilung Fort- und Weiterbildung des Diözesan-Caritasverbandes das Qualitätssiegel.
Bei der Übergabe der Urkunden in der Zentrale des Diözesan-Caritasverbandes lobte Bojahr die hohe Professionalität und das große Engagement der Caritas-Einrichtungen bei der Qualitätssicherung ihrer Arbeit. Dazu hat der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg in zwei groß angelegten Projekten zwischen 1997 und 2003 gemeinsam mit nahezu 100 Diensten und Einrichtungen ein eigenes caritas- und sozialwirtschaftsspezifisches Qualitätsmanagementkonzept entwickelt. Im März 2003 wurde dieses DiCVQuM-Konzept in einem Handbuch dokumentiert und von der Zertifizierungsgesellschaft proCum Cert erfolgreich geprüft. Dadurch ist das caritaseigene Qualitätssicherungssystem allgemein anerkannt. Seitdem unterzogen sich über 40 Caritas-Dienste und -Einrichtungen einer externen Begutachtung durch die proCum Cert und erhielten das Qualitätssiegel „DiCVQuM – geprüfte Qualität“. Auch das Konzept selbst wird jährlich im Rahmen einer diözesanen Qualitätskonferenz mit den beteiligten Einrichtungen weiterentwickelt und wurde im März 2006 erneut durch die proCum Cert bestätigt.
Bojahr betonte, dass der Diözesan-Caritasverband mit der Entwicklung eines eigenen Qualitätsmanagements Avantgarde in Deutschland gewesen sei. Jede größere Organisation benötige heute ein solches System. „Sie können stolz sein, dass Sie ein eigenes Qualitätsmanagementsystem haben.“
Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein unterstrich, dass der gute Ruf der Einrichtungen nur durch Qualität zu halten sei.