„Erzieher und Künstler kommen zusammen“

WPF Kulturpädagogik

Dienstags in der 9. bis 11. Stunde trafen sich 24 Studierende der zweiten Kurse. Nach dem fachtheoretischen Schulalltag erkundeten sie das Weltkulturerbe Bamberg, ließen sich vom „Poetry Slam“-Preisträger Christian Ritter in den sogenannten Vortragswettbewerb für selbstgeschriebene Texte einführen, besuchten die Bamberger Symphoniker beim Proben, erlebten und gestalteten mit Michael Jakob „improvisierte Kunst“, setzten sich mit Hilfe von Patrick Moos mit Sokrates‘ Gedanken zu Wahrheit und dem selbstbewussten Umgang mit Autorität auseinander und beschäftigten sich unter der Anleitung von Kerstin Waldvogel mit Modedesign und Typberatung.
Das Wahlpflichtfach Kulturpädagogik bot so die Chance, Projekte aus verschiedenen Bereichen kennenzulernen und selbst auszuprobieren, machte Mut zur Kooperationen im Erzieherberuf und arrangierte das Knüpfen von persönlichen Kontakten. Die Möglichkeit, bei einem konkreten Angebot eines professionellen Kulturpädagogen hospitieren zu können, vertiefte die Erfahrungen der Studierenden der zweiten Kurse und wurde von ihnen hoch geschätzt.
Auch die ersten Kurse profitierten in verschiedenen Unterrichts- und Wahlfächern von dem Pilotprojekt – einer Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Bamberg und dem Fachbereich Kultur und Sport des Landkreises Bamberg unter der Schirmherrschaft des Bay. Staatsministers für Unterricht und Kultur, Dr. Ludwig Spaenle. Elementares Musiktheater, griechische Tänze, Zauberei, Bildhauerei und vieles mehr erweiterte und vertiefte den Unterricht an der Fachakademie und gab Einblicke in das Lernfeld „Kooperation und Koordination“.
