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Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet!

Friede konkret: Tun, was man kann
Datum:
Veröffentlicht: 22.7.22
Von:
Ulrike Roppelt
Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und den Auftrag, Friede zu verwirklichen. Doch was heißt es eigentlich konkret, Frieden zu schaffen?
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Was kann ich dazu beitragen, dass wir an der Caritas-Fachakademie ein friedliches Miteinander haben? Dieser spannenden Frage haben wir uns in kleinen Gesprächszirkeln rund um die Friedenskerze von Bethlehem gewidmet. „Wir müssen noch mehr Respekt, Mut, Dankbarkeit, Hilfsbereitschaft und Zivilcourage im Schulalltag leben“, so das Fazit der Studierenden am Ende des Austausches. Es ist ein Appell an uns alle.

Das Friedenslicht von Bethlehem ist eine Initiative von Pfadfinder/innen. Es wird in der Adventszeit in Bethlehem entzündet und dann in ganz Europa und darüber hinaus weitergegeben. So erreichte es am 3. Advent 2021 nach seiner 3 000 km langen Reise auch 30 deutsche Städte und fand seinen Weg in viele Gemeinden, Schulen, Moscheen, Synagogen und die FAKS.

Das Motto der Friedensaktion 2021 lautet: „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“ und soll alle Menschen ermutigen, sich für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft einzusetzen. Ein Netz verbindet und fängt jede/n auf. Wir knüpfen miteinander ein tragendes Friedensnetz, das Gemeinschaft und Zusammenhalt bewirkt. Jede/r ist ein Teil des Netzes und wird gebraucht, um es stabil zu halten und es zu vergrößern.

„Friede konkret: Tun, was man kann. - Den ersten Platz nicht begehren, die Drohung nicht aussprechen, den Gegner nicht verhöhnen, den Eigennutz unterordnen, das Trennende ausräumen, die andere Meinung achten, auf Ausgleich drängen, Nachteile in Kauf nehmen, Unrecht verabscheuen, guten Rat annehmen. - Tun, was man kann. Friede ist möglich.“ (Verfasser unbekannt)

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