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Henna und Kalligraphie

Henna und Kalligraphie
Datum:
Veröffentlicht: 22.7.22
Von:
Ulrike Roppelt

Inspirationen aus dem Iran in der Übung „Interkulturelle Erziehung“ (von Dr. Ulrike Roppelt)

Hennamalerei ist eine der ältesten Formen der Körperkunst und stammt ursprünglich aus Persien. Nach dem Volksglauben soll das im Paradies wachsende Henna dem Glück bringen und vor „bösen Augen“ schützen.
Henna und Kalligraphie

Henna ist ein rotgelber Farbstoff, der aus den Blättern des Hennastrauches gewonnen wird. Mit Wasser vermischt formt sich das grüne Pulver zu einer dunklen Masse, die auf die Haut aufgetragen wird. Die mit Henna auf den Körper aufgebrachten Symbole haben ihre eigene Bedeutung und sollen Glück und Gesundheit verheißen. In den arabischen Kernländern ist die Henna-Tradition weit verbreitet. In der Übung „Interkulturelle Erziehung“ haben wir uns mit dieser schönen Tradition beschäftigt und Henna-Tattoos selbst ausprobiert. Dies konnte nur gelingen, weil wir zwei Expert/innen in der Gruppe hatten. Darya und Omid (aus dem Homeoffice) aus dem 1. Kurs haben uns von der Hennatradition im Iran berichtet, Fotos und Videos zur Hennanacht gezeigt und unser kreatives Schaffen fachkundig begleitet. Dazu konnten wir aus kleinen türkischen Teetassen einen feinen persischen Apfeltee kosten.

Darya hat uns an diesem Tag noch eine Einführung in die arabische Schrift und Kalligraphie gegeben. Und so sind neben den Henna-Tattoos auch künstlerische Wunsch- und Namenskarten mit arabischen Schriftzeichen entstanden. Herzlichen Dank an alle, die zu diesem schönen „iranischen Nachmittag“ beigetragen haben.

Henna und Kalligraphie
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