Inspiration – Résonance - Perspektive

Résonance von Dr. Ulrike Roppelt

Heute steht die Präsentation der Erzieher:innenausbildung im Fokus. Studierende aus den ersten und zweiten Kursen haben den Besuch vorbereitet. Michaela Schwarzmann führt die deutsch-senegalesische Gruppe zunächst in den Schulgarten um gemeinsam ein Naturmandala zu gestalten. Beim Auswertungsgespräch wird deutlich, was Kinder alles durch solch ein Naturerlebnis lernen können. Studierende aus dem ersten Kurs geben unseren Gästen anschließend einen Einblick in ihre Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher:in. Die fachlich fundierte Präsentation findet viel Anerkennung und schafft eine gute Grundlage für den sich anschließenden Austausch: Welche persönlichen und fachlichen Kompetenzen braucht eigentlich eine Erzieherin/ ein Erzieher?
Welchen Rahmen brauchen die Studierenden um ihre Persönlichkeit zu entfalten? Wie können den jungen Erwachsenen Werte vermittelt werden? – Die Herzensbildung ist ein wichtiger Baustein in der Ausbildung, egal ob man im Senegal oder in Bamberg mit Kindern arbeiten möchte. Ein großer Unterschied besteht allerdings in der Ausbildungsdauer. Während die Regelausbildung hierzulande vier Jahre umfasst, dauert die Ausbildung zur Erzieherin/ zum Erzieher im Senegal neun Monate. Am Ende des Nachmittages wird noch ein großer Scheck für unseren Partnerkindergarten im Senegal überreicht. Es ist das Spendengeld vom Tag der offenen Türe an der FAKS, das überreicht wird. Agnès Mbaye, die Leitung der Einrichtung, hat ihn mit einem strahlenden Lächeln und einem Freudensprung entgegengenommen. Mit dem Geld (430 Euro) können vier Kinder aus einem prekären Stadtviertel für ein Jahr unseren Partnerkindergarten besuchen. Zum Abschied werden unseren Gästen noch Elisabeth-Rosen überreicht, die Doris Müller im Kunstunterricht hergestellt hatte. „Au revoir, auf Wiedersehen“ – vielleicht im nächsten Jahr beim Jugendaustausch.









