Konstruktionen - Da staunst du !

Wer erinnert sich nicht gerne : Stein auf Stein setzen, Bauklötze aneinander reihen, in die Höhe stapeln, bis die Statik ins Wanken gerät…
Lat. con = zusammen struere = bauen
konstruieren
war das Thema im Kunst/Werk-Unterricht der 2. Kurse am 10.4. Michaela Schwarzmann hat das Angebot der Bamberger Kulturklassen genutzt und den Fürther Künstler Thomas Mohi dafür engagiert.
Mittels Holzstäbchen und Gummimaterial aus alten Fahrradschläuchen wurden zunächst kleine Modelle entwickelt. «Von der Linie zur Fläche zur Form » lautete die Aufgabe. Basismaterial waren 15 bis 25 cm lange Holzstäbchen. Die Verbindung durch Gummimaterial lässt eine gewisse Beweglichkeit zu. Werden mehrere Teile aneinandergefügt, können sie durch Verschiebung zu räumlichen Gebilden werden. Der Übergang vom Zweidimensionalen ins Dreidimensionale geschieht dann einfach durch Bewegung.
Als alle Studierende ihr persönliches Modell erprobt hatten, wurden sie auf einem Tisch gesammelt und unter formalen, gestalterischen und statischen Aspekten besprochen.
Im zweiten Schritt entschieden sich die Studierenden für einige Modelle, die sie in größer umsetzen wollten. Man schloss sich in Kleingruppen zusammen und übertrug das Modell in einen anderen Maßstab, z.B. 1:10. In dieser Prozessphase entwickelten die Studierenden überraschende Formen und Funktionen, von einem Schaukel-Wurfspiel bis hin zu einem Flugobjekt, das an den Erfindergeist Leonardo Da Vincis erinnert.
Ein konstruktiver Tag !
Dank der finanziellen Unterstützung von Ks-Bam, dank Thomas Mohi, für das Konzept, dank der Studierenden für die ihre Kreativität.







