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LEONARDO-DA-VINCI oder Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende

Europapassverleihung Berlin 2012
Datum:
Veröffentlicht: 7.1.13
Von:
von Dr. Ulrike Roppelt

Verleihung von 17 Europässen in Berlin an Studierende der Fachakademie

Europa wächst immer mehr zusammen – Es erscheint daher nötig und sinnvoll, auch in der beruflichen Ausbildung an der Fachakademie neue Wege zu gehen um sich dieser gesellschaftlichen Realität zu stellen. Hierbei geht es darum, den angehenden Erzieherinnen frühzeitig Einblicke in andere europäische Lebens- und Arbeitswelten zu eröffnen, die ihren Horizont erweitern. Ein Auslandsaufenthalt als Teil der Ausbildung leistet an dieser Stelle einen grundlegenden Beitrag zu dem, was man später im Berufsleben an interkulturellen Kompetenzen braucht.
Europapassverleihung Berlin 2012

Europa wächst immer mehr zusammen – Grenzen verlieren an Bedeutung: eine Entwicklung, die auf verschiedenen Ebenen mehr und mehr Realität wird und auch vor den sozialpädagogischen Einrichtungen nicht Halt macht. Familien wachsen heute in einer globalisierten Welt auf. Kinder und Jugendliche sind von diesem Zusammenwachsen der Welt unmittelbar betroffen und müssen sich damit auseinander setzen. Es erscheint daher nötig und sinnvoll, auch in der beruflichen Ausbildung an der Fachakademie neue Wege zu gehen um sich dieser gesellschaftlichen Realität zu stellen. Hierbei geht es darum, den angehenden Erzieherinnen frühzeitig Einblicke in andere europäische Lebens- und Arbeitswelten zu eröffnen, die ihren Horizont erweitern. Ein Auslandsaufenthalt als Teil der Ausbildung leistet an dieser Stelle einen grundlegenden Beitrag zu dem, was man später im Berufsleben an interkulturellen Kompetenzen braucht.

Die Chance, als angehende/r Erzieherin und Erzieher im Ausland zu lernen, wird durch das EU-Programm für lebenslanges Lernen (LEONARDO DA VINCI) unterstützt. Dieser europäische Fond stellt unseren Studierenden die nötigen Fördermittel zu Verfügung, die sie für einen Auslandsaufenthalt benötigen. Begleitet werden wir bei diesem Projekt von der Gesellschaft für Europabildung (=GEB), die uns bei der Beantragung und Organisation der Auslandspraktika fachlich bestens unterstützt.

Die Begegnung mit einer anderen Kultur, die Verständigung in einer anderen Sprache und der Erfahrungsaustausch mit Menschen, die in andersartigen – in ihrem Lande typischen – Organisationseinheiten mit anderen Arbeitsweisen tätig sind, erweitern nicht nur den fachlichen Horizont, sie tragen auch erheblich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Diesen Schritt zu gehen – das braucht von den Studierenden Mut! Mut, sich aufzumachen in eine mitunter sehr fremde Welt. Mut – an die eigenen sprachlichen Grenzen zu stoßen. Mut – sich mitunter auf völlig andere kulturelle Gegebenheiten einzulassen. Mut – einen weiten Blick über den Tellerrand zu werfen.

Diesen Mut zeigten in den letzten beiden Schuljahren insgesamt 17 Studierende der Caritas-Fachakademie. Ihnen wurde am 16. November 2012 in Berlin der Europass verliehen. Im europäischen Haus – eingerahmt von Brandenburger Tor und Regierungsviertel – wurden die Urkunden von der Gesellschaft für Europabildung feierlich überreicht. Mut steht am Anfang – und am Ende das Glück! - Dieser Satz von Demokrit wurde an diesem Abend von den Studierenden immer wieder zitiert und bringt die Stimmung bei der Europassverleihung im Europäischen Haus auf den Punkt: Glücklich und begeistert berichteten die angehenden Erzieherinnen von ihrem Auslandsaufenthalt und präsentierten wichtige Lernerfahrungen. Wir gratulieren den Studierenden ganz herzlich und hoffen, dass sich noch viele weitere angehende Erzieherinnen und Erzieher der Herausforderung eines Auslandspraktikums stellen. Auch wenn es anfangs viel Mut braucht – am Ende steht das Glück, das mit dieser außergewöhnlichen Erfahrung in der Regel verbunden ist

Europapassverleihung Berlin 2012