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Modernisierte Räume für Fachakademie und Altenpflegeschule eingeweiht

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Datum:
Veröffentlicht: 24.5.11
Von:
Klaus-Stefan Krieger

Einladende Schule bringt „Maria“ und „Elisabeth“ zusammen

Der Diözesan-Caritasverband sei lange schwanger gegangen, Maria zu ihrer Base Elisabeth gehen zu lassen, sagte Architekt Mathias Jakob unter Bezug auf die Namen der beiden Schulen, Wieder einmal sei Josef nicht der Erzeuger gewesen, aber immerhin daran beteiligt, das gemeinsame Haus zu zimmern. Dann übergab er als Vertreter der Joseph-Stiftung, die den Bau betreut hatte, den Leitern der „Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik im Haus St. Elisabeth“ und der „Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege St. Marien“ den symbolischen – als Brot gebackenen – Schlüssel. Seit Jahresanfang nutzen beide Bildungseinrichtungen gemeinsam das modernisierte Schulgebäude am Bamberger Jakobsberg.
Einweihung Jakobsberg Schlüssel

Der Diözesan-Caritasverband sei lange schwanger gegangen, Maria zu ihrer Base Elisabeth gehen zu lassen, sagte Architekt Mathias Jakob unter Bezug auf die Namen der beiden Schulen. Wieder einmal sei Josef nicht der Erzeuger gewesen, aber immerhin daran beteiligt, das gemeinsame Haus zu zimmern. Dann übergab er als Vertreter der Joseph-Stftung, die den Bau betreut hatte, den Leitern der „Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik im Haus St. Elisabeth“ und der „Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege St. Marien“ den symbolischen – als Brot gebackenen – Schlüssel. Seit Jahresanfang nutzen beide Bildungseinrichtungen gemeinsam das modernisierte Schulgebäude am Bamberger Jakobsberg.

Die Altenpflegeschule, seit ihrer Gründung 1973 in der Schützenstraße, sei gut am neuen Standort angekommen – „auch emotional“, bekannte deren Leiter Siegfried Espach. Den „guten Geist, der hier herrschen soll“, beschwor auch Monsignore Edgar Hagel. Und segnete anschließend die Räume und die in ihnen aufgehängten Kreuze. Segnen, auf Latein benedicere, bedeute wörtlich „Gutes sagen“, erläuterte der Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes. Einander Gutes zusprechen solle man gerade an der Schule, damit das Gute Wirklichkeit werde.

Espach verschwieg nicht die Probleme in der Altenpflege. Nicht alle Träger von Pflegeeinrichtungen beteiligten sich an der Ausbildung. Daher bedürfe es einer Umlage der Kosten auf alle Träger. Benötigt würden „ältere Berufseinsteiger“ und für sie eine attraktive Teilzeitausbildung, die gegenwärtig fehle. Schließlich forderte er, dass der Schulbesuch für die Auszubildenden kostenfrei sein müsse.

Auf den Bedarf an sozialen Berufen ging auch Martina Schulz ein. Am Jakobsberg „kommen zwei Schulen zusammen, die an gesellschaftlicher Bedeutung gewinnen“, sagte die Leitende Regierungsschuldirektorin. Die hier Ausgebildeten erhielten freilich nicht die Wertschätzung, die sie verdienten, – gerade bei der Entlohnung. Die Vertreterin der Regierung von Oberfranken sieht daher ebenfalls „die Politik stark gefragt“.

Der Bezirksregierung dankte Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein. Sie habe das 4 Millionen Euro teure Bauprojekt mit 1,5 Millionen gefördert. So sei aus einem „maroden Gebäude“ eine moderne Schule geworden.

Was eine „schöne“ Schule sei, fragte Fachakademie-Leiter Jürgen Melber und kam mit Platon zu dem Ergebnis, Äußeres und Inneres müssten eine Einheit bilden. Gut gestaltete Räume erzeugten Wohlbefinden, das die Kreativität anrege und damit zum Lernen motiviere. Eine gute und schöne Schule sei daher eine „Einladung ins Leben“.

Dass die Phantasie der Schülerinnen und Schüler am Jakobsberg angeregt wird, bewiesen diese mit Sketchen und Gesangsdarbietungen, mit denen sie die Einweihungsfeier umrahmten.

Einweihung Jakobsberg Kreuze
Einweihung Jakobsberg Hagel