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Reden ist Gold…

SPW Kommunikation 1011
Datum:
Veröffentlicht: 6.11.10
Von:
Karla Seedorf

Schwerpunktwoche „Kommunikation / Gesprächsführung“ für die 2. Kurse

Das Einüben einer professionellen Gesprächshaltung als Schlüsselkompetenz der pädagogischen Arbeit stand im Mittelpunkt der Schwerpunktwoche „Gesprächsführung“ vom 18. bis 22. Oktober 2010. Dazu wurden die 2. Kurse mit einer Handlungssituation in einem Hort konfrontiert, in welchem es Gesprächsbedarf sowohl zwischen Mitarbeiten und Eltern sowie deren Kindern wie auch innerhalb des Hortteams gab. Daraus sollten im Laufe der Woche konkrete Zielformulierungen für die Betroffenen entstehen und somit das Handlungrepertoire der angehenden Erzieher/-innen erweitert werden.
 

Zunächst nahmen am Montag vier Kleingruppen verschiedene Kommunikationstheorien anhand von bereit gestellter Literatur unter die Lupe und beschäftigten sich mit Kommunikationstheorien und Grundregeln der Kommunikation (Schulz von Thun, Watzlawick), kommunikativen Störungen und Systemtheorie. Am Dienstag konnten die Expertengruppen in jeweils 60-minütigen Referaten ihr Wissen um Kommunikationsarten und -störungen an die anderen weitergeben.

Damit die Studierenden konfliktgeübt und selbstsicher im beruflichen Gespräch werden, übten sie an den folgenden Tagen in vier Rollenspiel-Stationen verschiedene Gesprächssituationen (Teamgespräch, Schwierige Gespräche, Kurzgespräche in der Elternarbeit sowie Gespräche mit Kindern). Sie lernten dazu hilfreiche Gesprächsregeln und -grundhaltungen kennen und machten sich Gedanken über optimale Rahmenbedingungen. Als hilfreich erwiesen sich dabei die Videofeedbackrunden am Donnerstag, in denen sich jede(r) noch mal kritisch auf seine Außenwirkung hin überprüfen konnte und Stärken und Schwächen bei sich und anderen ausfindig machen konnte.

Neben den gesprächsintensiven Stationen gab es außerdem einen Nachmittag, in denen die Kommunikation über andere Kanäle lief: Die Studierenden hatten die Wahl zwischen Handpuppenbau, Kommunikation über Handpuppen, Pantomime und Rhythmische Kommunikation.

Bei den abschließenden Präsentationen am Freitag, die auf die Handlungssituation in Rollenspielen beispielhaft Bezug nahmen, setzten die Studierenden ihr erworbenes Wissen um. Kompetent, einfühlsam und selbstsicher zu agieren in beruflichen Gesprächen mit KollegInnen, Kindern und Eltern: am Ende der Schwerpunktwoche „Gesprächsführung“ waren die Studierenden diesem Ziel sicher näher gekommen.