Reden ist Gold…

Schwerpunktwoche „Kommunikation / Gesprächsführung“ für die 2. Kurse
Zunächst nahmen am Montag vier Kleingruppen verschiedene Kommunikationstheorien anhand von bereit gestellter Literatur unter die Lupe und beschäftigten sich mit Kommunikationstheorien und Grundregeln der Kommunikation (Schulz von Thun, Watzlawick), kommunikativen Störungen und Systemtheorie. Am Dienstag konnten die Expertengruppen in jeweils 60-minütigen Referaten ihr Wissen um Kommunikationsarten und -störungen an die anderen weitergeben.
Damit die Studierenden konfliktgeübt und selbstsicher im beruflichen Gespräch werden, übten sie an den folgenden Tagen in vier Rollenspiel-Stationen verschiedene Gesprächssituationen (Teamgespräch, Schwierige Gespräche, Kurzgespräche in der Elternarbeit sowie Gespräche mit Kindern). Sie lernten dazu hilfreiche Gesprächsregeln und -grundhaltungen kennen und machten sich Gedanken über optimale Rahmenbedingungen. Als hilfreich erwiesen sich dabei die Videofeedbackrunden am Donnerstag, in denen sich jede(r) noch mal kritisch auf seine Außenwirkung hin überprüfen konnte und Stärken und Schwächen bei sich und anderen ausfindig machen konnte.
Neben den gesprächsintensiven Stationen gab es außerdem einen Nachmittag, in denen die Kommunikation über andere Kanäle lief: Die Studierenden hatten die Wahl zwischen Handpuppenbau, Kommunikation über Handpuppen, Pantomime und Rhythmische Kommunikation.
Bei den abschließenden Präsentationen am Freitag, die auf die Handlungssituation in Rollenspielen beispielhaft Bezug nahmen, setzten die Studierenden ihr erworbenes Wissen um. Kompetent, einfühlsam und selbstsicher zu agieren in beruflichen Gesprächen mit KollegInnen, Kindern und Eltern: am Ende der Schwerpunktwoche „Gesprächsführung“ waren die Studierenden diesem Ziel sicher näher gekommen.