Schwerpunktwoche "Außerschulische Bildung"

Studierende erkunden und erweitern ihre Kompetenzen in Bezug auf eine sinnvolle Freizeitgestaltung
Ziel der Schwerpunktwoche „Außerschulische Bildung“ für die ersten Kurse war es, sich Gedanken über eigene Kompetenzen und persönliche Ressourcen im Bereich Außerschulische Bildung bzw. Freizeitpädagogik zu machen und dafür neue Impulse zu erhalten.
Am Montag definierten in einer Podiumsdiskussion die geladenen Gäste, Bernhard Donath vom Stadtjugendamt Bamberg, Michael Gerstner vom Verein ISO e.V. (Innovative Sozialarbeit) und Jürgen Reinisch vom Jugendkulturtreff IMMER HIN, welchen Stellenwert außerschulische Bildung für ihre Arbeit hat, wo sie Entwicklungspotenzial für die Zukunft sehen und welche Schlüsselkompetenzen von angehenden Erzieher/-innen bei der Jugendarbeit gefordert sind. Dabei wurde deutlich, dass durch den Ausbau der Ganztagesschulen viele klassische Betreuungsformen wie Jugendzentren oder Horte an Bedeutung verlieren zugunsten flexibler pädagogischer Angebote vor Ort, die oft in Zusammenarbeit mit Schulen durchgeführt werden. Die Referenten verdeutlichten, dass es verstärkt darum gehen muss, dass Erzieher mobil einsatzfähig sind und mit ihren individuellen Stärken und vielfältigen Methoden eigene freizeit- und medienpädagogische Angebotsschwerpunkte setzen sollen. Anschließend analysierten die Studierenden ihre eigenen Ressourcen aus den Kompetenzbereichen Kunst, Musik, Sport und Gruppenleitung.
Die Tage begannen jeweils mit unterschiedlichen Sport-, Fitness- oder kreativen Einheiten, wobei die Studierenden wählen konnten zwischen Body Workout, Yoga, Tanz, Jonglage, Stratego oder Joggen. Viel Studierende brachten dabei ihre Fähigkeiten mit ein und gestalteten Angebote für die anderen Studierenden.
Anschließend gab es verschiedenste Schwerpunktgruppen zur Wahl: z.B. Juggern (Kampf der Besten), Steinbildhauerei, Poetry Slam, Elementares Musiktheater, aktivierende Methoden, Cajon-Bau, Fotostory, Aikido oder Kanu-Tour, Naturkosmetik oder "Ringen, raufen, kämpfen".
Am Freitag ging es dann darum, die Schwerpunkterfahrungen den Mitstudierenden zu präsentieren und den Bezug zur Ausbildung herzustellen. Resümee: "richtig verpackt" können pädagogische Ziele in jedem Freizeitangebot gefördert werden und somit hat eine Erzieherin mit einem "großem freizeitpädagogischen Erfahrungsschatz" eine "klasse Werkzeug" für die Persönlichkeitsbildung ihrer Zielgruppe.



