Mit der Uraufführung von Konstantin Küsperts Stück rechtes denken beginnt das Ensemble des ETA Hoffmann Theaters die neue Spielzeit.
Studierende der Fachakademie aus den ersten und zweiten Kursen können im Rahmen der Schwerpunktwoche die Vorstellung am Donnerstag, 29.10. um 20.00 Uhr im Studio-Theater besuchen.
Der Stoff des Stückes passt in diese Zeit und zu den Themen der Schwerpunktwoche: „Pädagogische Konzepte“ und „Kommunikation/Gesprächsführung“.
„Warum geht die Sehnsucht nach Gemeinschaft oft mit „gruppenbezogener Ausgrenzung“ einher? Ist Demokratie zu anstrengend, weil WIDERSPRÜCHE AUSZUHALTEN, Kompromisse zu erarbeiten sind, das Miteinander immer wieder neu auszuhandeln ist? Wie durchlässig und flexibel sind die Übergänge? Warum ist es für Menschen immer wieder attraktiv, sich über die „Nation“ und die „Rasse“ zu definieren? Wie entstehen Einstellungen, die von der Ungleichwertigkeit der Menschen ausgehen? Wie stark ist das Bedürfnis nach Überschaubarkeit in einer immer komplexer erscheinenden Welt? Und wie gefährlich sind Vereinfachungen? Wer bist du, kennt man dich?“ (aus der Ankündigung des ETA Hoffmann Theaters).
Im Auftrag des ETA Hoffmann Theaters geht der junge Dramatiker Konstantin Küspert in seinem Stück rechtes denken diesen Fragen nach.
Als Ergänzung und Einstimmung zum Theaterbesuch wird Judith Zeitner, Theaterpädagogin und Dramaturgin für junges Theater am ETA Hoffmann Theater, für alle Interessierten am Donnerstagvormittag an der Fachakademie eine Einführung in das Stück rechtes denken geben.
Listen für die Kartenreservierung (5.50 € für Studierende) und Informationen liegen demnächst im Foyer und in den Klassenzimmern der Fachakademie aus.
Herzliche Einladung!