„Über die Grenzen schauen“

Ein erlebnisreicher Seminartag zur Senegal-Partnerschaft im SPS1
Spätestens als die 30 Erzieherpraktikanten/innen aus dem SPS1a/b zu dem Lied „Ayelevi“ tanzten, war das Eis gebrochen und die Faszination und der Reiz des zuvor unbekannten Landes in Afrika konnten ganz unmittelbar erlebt werden.
Einen ganzen Tag beschäftigten sich die Studierenden damit, was es bedeutet eine Partnerschaft – in unserem Fall mit dem Kindergarten „St. Jean Baptiste Mbour I“ in Thiès – zu pflegen. Ganz konkret stellten Anja Herrmann-Schlund (Erzieherin/stellv. Leitung) die Partnerschafts-Erfahrungen des Kindergartens St. Vitus in Burgebrach (SPS 1a) und Monika Herbst (Erzieherin/stellv. Leitung) vom Kindergarten St. Bernhard aus Ebrach. (SPS 1b) anhand bildlicher und sinnlicher Eindrücke vor, wie die Begeisterung für den Senegal erlebbar wird. Sie machte an vielen praktischen Beispielen deutlich, wie Kinder für die Vielfalt Afrikas zu begeistern sind. Anhand des Bilderbuches „Aminatas Endeckungen“ arbeiteten sich die Schüler/innen in die Freuden und Probleme eines jungen Mädchens aus einem Dorf im Senegal ein und suchten Ideen, diese Erfahrungen Kindern zu vermitteln. Damit in Zukunft auch die Kinder in unserm Partnerkindergarten mehr über uns erfahren können, erarbeiteten kleine Gruppen „Brief-Bücher“, die mit Bildern und kleinen Texten von unserem Leben in Bamberg erzählen.
Anhand vielfältiger Fotos berichtete Herr Wenkemann von seinen Erfahrungen in Tansania. So erhielten die Schüler einen Einblick in die Tierwelt und die unterschiedlichen Lebensweisen verschiedener afrikanischer Stämme. Am Ende des Tages wurde deutlich, dass jeder Erzieherpraktikant/ jede Erzieherpraktikantin unterschiedliche persönliche Eindrücke mitnimmt und im Hinblick auf die Partnerschaft eine erste persönliche Annäherung stattgefunden hat.
(Von Andrea Kraft und Tobias Wenkemann)





