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Zeitzeugengespräch mit Holocaust-Überlebendem und Ausstellungseröffnung

Gedenktag 09
Datum:
Veröffentlicht: 4.11.11
Von:
Horst Engelhardt

"Rechtsradikalismus in Bayern"

Am 9. November 2011 findet zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 in der Caritas-Fachakademie Bamberg um 9 Uhr ein Zeitzeugengespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Sinto Franz Rosenbach statt. Der heute 84-jährige überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, sowie die KZ Buchenwald, Mittelbau-Dora sowie einen Todesmarsch. Im Anschluss daran wird die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" eröffnet, die bis 25.11. in der Fachakademie zu besichtigen ist.

Am 9. November 2011 findet zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 in der Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik Bamberg, Jakobsberg 31, um 9 Uhr ein Zeitzeugengespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Sinto Franz Rosenbach statt. Der heute 84-jährige überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, sowie die KZ Buchenwald, Mittelbau-Dora sowie einen Todesmarsch. Im Anschluss daran wird die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" eröffnet, die bis 25.11. in der Fachakademie zu besichtigen ist, für Besucher Dienstags und Donnerstags von 14.00 -16.00 und nach vorheriger Anmeldung.

Die Diplom-Sozialwirtin Birgit Mair vom Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung in Nürnberg moderiert das Zeitzeugengespräch und eröffnet die Ausstellung mit einem Vortrag über die neonazistische Szene in Nordbayern. Das Programm endet um ca. 11.45 Uhr. Im Anschluss beschäftigen sich die Studierenden der Fachakademie in verschiedenen Workshops mit dem Thema der Ausstellung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung "Rechtsradikalismus in Bayern" mit dem Untertitel "Demokratie stärken. Rechtsradikalismus bekämpfen" liegt seit Januar 2011 in aktualisierter Form vor. Sie zeigt auf elf Schaubildern die aktuellen, wichtigsten rechtsradikalen Entwicklungen in Bayern auf (Parteien, regionale Vernetzungen, Neue Rechte, rechte Frauen-Szene, Internet, Vorfälle). Ein besonderer Akzent wurde auf die rechte Jugend-Szene gelegt (Rechtsextreme Musikszene, "Brauner Lifestyle" und seine Symbole, das "Projekt Schulhof" usw.)
Auf weiteren 5 Schaubildern "Was kann man dagegen tun?" werden verschiedene Formen, Aktionen und Initiativen vorgestellt, die sich für die Abwehr des Neonazismus und Rassismus engagieren und gleichzeitig demokratisches Bewusstsein und die Bereitschaft zum zivilgesellschaftlichen Engagement wecken wollen.