Am 2. April 2019 wurde unserer Fachakademie in einem feierlichen Festakt der Titel ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Zivilcourage‘ verliehen.
Doch was steckt eigentlich hinter dem Konzept einer Courage-Schule?
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist eine europaweite Initiative von Schülern und Schülerinnen, die sich aktiv gegen jede Form von Diskriminierung einsetzen.
Als Schule in kirchlicher Trägerschaft liegt uns das Engagement für ein friedliches Miteinander, gegen Diskriminierung und für mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt besonders am Herzen. - Und so engagieren sich die angehenden Erzieher*innen und Lehrkräfte der Caritas-Fachakademie schon seit vielen Jahren in Projekten der Eine-Welt-Arbeit. Aber auch vor Ort in Bamberg ist es uns wichtig, uns für Geflüchtete oder Familien mit Migrationshintergrund einzusetzen.
Ausgehend von den Grundwerten unserer Schule wenden wir uns gegen alle Ideologien der Ungleichwertigkeit und beschäftigen uns mit Diskriminierungen aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung. - Uns ist es ein Anliegen, das Klima an unserer Schule positiv mitzugestalten, bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln und unseren Beitrag für eine diskriminierungsfreie, tolerante und weltoffene Gesellschaft zu leisten.
Mit der Anerkennung als ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Zivilcourage‘ können wir als Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik auch nach außen hin sichtbar zeigen, wofür wir als christliche Schule stehen. Zugleich soll es uns intern anspornen, dem Anspruch als Courage-Schule gerecht zu werden. Als Mitstreiter in dieser guten Sache haben wir Bischof André Gueye (Thiès, Senegal) gewinnen können. Er wird uns – im Sinne eines Patenamtes - auf verschiedenen Ebenen persönlich unterstützen und fachlich begleiten.
