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„Alter weißer Mann“ – Die Projektgruppe Schule ohne Rassismus macht Kino

SOR - FAKS  macht Kino 2025
Datum:
Veröffentlicht: 27.5.25
Von:
Ulrike Roppelt
Die Gruppe SOR-SMC aus dem 1. Kurs zeigte Anfang April den Film „Alter weißer Mann“, der bis März noch im Kino lief. An diesem Nachmittag verwandelte sich der Seminarraum zum Kinozimmer. Popcorn und Getränke sowie Kuchen und Tee standen während der Vor-führung für die „Kinobesucher“ bereit. Als es sich alle auf den Stühlen und am Boden ge-mütlich gemacht hatten, konnte der Film starten. - Und um was geht es in diesem Film?

„Alter weißer Mann“ (Jan Josef Liefers) ist eine eher sympathische als bissige Zeitgeist-Komödie am Puls der Zeit, die gerade deshalb überzeugt, weil sie nicht so tut, als hätte sie – in die eine oder die andere Richtung – eh alles voll durchschaut. Themen wie Diversität und Gendern, Political Correctness, Selbstoptimierung und Wokeness werden scharfsinnig wie humorvoll thematisiert. Die Konfliktlinie verläuft dabei zwischen den Generationen, aber auch kreuz und quer, denn weder die Jungen noch die Älteren sind immer gleicher Meinung. - Die ca. 60 Besucher/-innen aus dem 1. Kurs kamen im Anschluss an den 2-stündigen Kino-film anhand von Impulsfragen noch miteinander ins Gespräch und formulierten schriftlich ein kurzes Feedback. Insgesamt waren die Organisatorinnen mit dem Kinonachmittag sehr zufrieden. Lest gerne selbst ein paar ausgewählte Statements der Kinogäste und was sie aus dem Film für sich mitnehmen konnten.

„Das war ein sehr moderner Film, der Themen wie KI und Vorurteile aufgegriffen hat. Ab und an habe ich mich dabei selbst erwischt.“

„Ich fand es toll, dass der Film ein sehr ernstes Thema (Alltags-Rassismus) auf eine humor-volle Art aufgegriffen hat.“

„Der alte weiße Mann im Film wollte jedem alles Recht machen und man hat gesehen, dass dies nicht gut geht und man seinen eigenen Weg finden muss.“

„Interessant fand ich, dass im Film so viele verschiedene Sichtweisen zu den alltäglichen Fettnäpfchen zur Sprache kamen. Da kommt man ins Grübeln, wo man sich selbst einordnen würde.“

(von Dr. U. Roppelt)