Mathe Bamberger Kindergärten

Befragung von Maria Schultze im Fach MNE
Durch die Befragung von Einrichtungsleiterinnen unterschiedlicher Kindergärten, konnte ich statistische Informationen zur mathematischen Erziehung in Kindergärten einholen. Vier Leiterinnen unterschiedlicher Einrichtungen haben in einzelnen Telefongesprächen Fragen zur mathematischen Erziehung in ihrer Einrichtung beantwortet.
Für alle Kinder in allen Einrichtungen spielt Mathematik eine wichtige Rolle. Mathematik ist überall im Alltag zu finden. Sie beginnt bereits dort, wo Kinder und Erwachsene überlegen, was zu Beginn eines neuen Tages ansteht und was wichtig ist zuerst zu erledigen. Gewisse Abfolgen von Tätigkeiten beachten, eine chronologische Ordnung erstellen. Bereits am frühen Morgen.
Das Mathematik wichtig ist und zum Leben dazugehört, bestätigt uns der Alltag und das Umfeld in welchem wir uns bewegen. Mathematik, bedeutet nicht nur Berechnung „grauer“ Zahlen, sondern auch „praktische Handhabe“. „Kinder zählen Kinder in den Einrichtungen“, erwähnte eine Leiterin.
Mathematik ist für die „Kleinen“ intuitiv wahrnehmbar und kann nach speziellen Vorgaben, wie durch Konzeptionen und Lernangeboten gefördert werden. Ein „klares Bild“ zum Vorstellen und Verständnis von Zahlen wird erlernt.
Je nach Alter der Kinder findet in den Kindergärten eine gezielte Förderung statt. Kinder bis zum fünften Lebensjahr haben Umgang mit Zahlen im Zahlenraum von Eins bis Fünf - Ältere bis zur Zahl Zehn.
Sie üben hierzu Lieder und Reime ein oder beginnen die Zahlen praktisch darzustellen durch verschiedenste Möglichkeiten. Dazu gehört beispielsweise das Zahlenland oder die einfache Verwendung von Rechenstäbchen, Bauklötzen und Puzzleteilen sowie das Koordinieren von Brettspielfiguren auf Spielfeldern; Schätzen von Gewichten ...
Auch Malen von geometrischen Figuren, wie Kreisen und Quadraten in verschiedensten Bildern, welche die Kinder selbst erdenken oder durch Anregung von Erziehern erstellen.
Je nach Konzeption der Einrichtung - mit oder ohne Spezialisierung auf Erzieherpersönlichkeiten wie Maria Montessori - findet mathematische Förderung statt. Für die älteren Kinder, ab dem fünften Lebensjahr bis zum Schuleintritt, werden neben den genannten Möglichkeiten, auch Fördermöglichkeiten durch gezielte Vorschulprogramme, wie Lernwerkstätten und Tanzkursen in Vorbereitung auf den Schuleintritt vorgenommen.